Biodynamische Prinzipien und Werkzeuge als Eintrittspforten in die Regulationsmechanismen des autonomen Nervensystems und des Neuro-Endokrin-Immunsystems/ Leipzig
Fachdozentin: Edith Burjan-Lang D.O. (AT)
Wir freuen uns sehr, dass wir Edith Burjan-Lang mit Ihren biodynamischen Kursen bei uns im Fortbildungsprogramm begrüßen dürfen.
Von dem Grundgedanken „MIND-MATTER-MOTION come together“ (Dr. A. T. Still) geleitet, über die Erfahrungen als Kinder-Osteopathin ist das Feld des systemischen Ansatzes und der Epigenese in die Arbeit gerückt.
Über diese Ebene führt für Edith Burjan-Lang in der Körperarbeit der Weg zum „MIND“, zum Wesen (den geistigen Aspekten) des Menschen und somit zu einem ebenso wirksamen Hebel für Veränderung, Neuausrichtung und ganzheitlicher Gesundung.
Datum: 11.03.2027 – 14.03.2027
Kosten: 680,00€
VERFÜGBARKEIT:
FREIE PLÄTZE
SEMINARZEITEN
Donnerstag 9.00 – 18:30 Uhr
Freitag 9:00 – 18:30 Uhr
Samstag 9:00 – 18:30 Uhr
Samstag 9:00 – 14:00/15:00 Uhr
Bei allen Kursen ist das Mittagessen sowie Getränke und Obst/Kuchen mit inbegriffen.
Biodynamische Prinzipien und Werkzeuge als Eintrittspforten in die Regulationsmechanismen des autonomen Nervensystems und des Neuro-Endokrin-Immunsystems.
Körperphysiologische Rhythmen, Rhythmen der Körpergenese und therapeutische Impulse treffen aufeinander für eine mögliche neue Regulation.
Über das Arbeiten mit den neurophysiologischen Regulationszentren kann die Körperarbeit gleichzeitig zu einer begleitenden Bewusstseinsarbeit werden.
Einleitung:
Osteopathie versteht sich als eine ganzheitliche Therapieform. Sie kommt damit den Ansprüchen der Patienten nach ganzheitlichen Lösungen ihres Symptoms entgegen.
Indem sie bewusst neue therapeutische Lösungsansätze wählt, geht sie noch tiefer auf die Ursachen von Symptomen – körperliche, psychoemotionale und psychospirituelle – ein.
Die Tradition der Körperarbeit trifft hier auf zukünftige Möglichkeiten – ein ständiges Erforschen von neuen therapeutischen Ansätzen. Ansätze, die die Neurobiologie und die Neurophysiologie mit Bewusstseinsfeldern des menschlichen Seins verbindet. Der spezielle Zugang über die biodynamischen Prinzipien ermöglicht sowohl Dekonditionierungen in den Abläufen der neurophysiologischen Regulation als auch eine Dekonditionierung von Gedanken-Verhaltensmustern und Glaubensätzen.
Im ehrlichen inneren Dialog stellen wir uns als Therapeut*innen sicherlich oft die Fragen:
- Wie kann ich die funktionelle Ganzheit, das Web-Werk der Körperphysiologie, entsprechend ihren Ordnungsprinzipien aktivieren?
- Wie kann ich einem Netzwerk von physiologischen und neurophysiologischen Impulsen mit therapeutischen Impulsen wirksam begegnen?
- Wie kann ich die funktionelle Regulation im Körper und gleichzeitig die Einheit Körper/Seele/Geist ansprechen?
Für das reine Kopfverständnis kann eine Antwort auf diese komplexe Fragestellung eine Herausforderung sein.
Als Therapeut*innen können wir jedoch, geschult in einer speziellen Form der geteilten Aufmerksamkeitsfähigkeit, gleichzeitig aus der Verstandesebene und einer tieferen Wahrnehmungsebene heraus das therapeutische Arbeiten leiten.
BASISSEMINAR:
Hier nützen wir die Grundlagen der Regulation des autonomen Nervensystems als Eintrittspforten für Regulierung Stabilisierung der Körperphysiologie.
Inhalte:
- 1. Physiologische Grundlagen der Regulation des autonomen Nervensystems
- Aufbau eines Feldes nach den Prinzipien der Biodynamik, um einen Zugang zu den natürlichen, inhärenten Mechanismen zu finden. Eine Balance im sympathischen und parasympathischen Nervensystem
Das ist die Grundlage für eine angepasste neurophysiologische Steuerung, angepasste Atemfrequenz und die Verbesserung der Durchblutungsverhältnisse.
- Balance des autonomen Nervensystems als Grundlage für das Arbeiten mit dem Körpergedächtnis (angelehnt an das Modell von Stephen W. Porges).
Immer wenn wir Blockaden auf der körperlichen Ebene lösen wollen, berühren wir das Körpergedächtnis – der Embryogenese, der Soziogenese und der Epigenese. Damit werden auch im Körpergedächtnis gespeicherte Traumata mitangesprochen.
- Verbindungsachsen zwischen dem ANS der Körperperipherie und der zentralen Regulation über den Hypothalamus.
Regulation zwischen Peripherie und Zentrale über das cranio-sacrale System und das Ventrikel-System.
Das therapeutische Feld im Cranium derart aufbauen, sodass Mechanismen der Ordnung in den Regulationskreisläufen der hypothalamischen Kerngebiete eingeleitet werden können. Der Cross-Talk zwischen Peripherie und den neurophysiologischen Regulationszentren soll in ein neues Gleichgewicht geführt werden.
- Embryologische Grundlagen: eine Brücke zwischen der Physiologie und den Ordnungsprinzipien des Körpers
- Wahrnehmungsschulung für ein Verständnis unterschiedlicher Rhythmen des Körpers, der Körpergenese und der Gewebequalitäten, die die Körperfunktion im Moment ausdrücken.
- Entwickeln eines klaren Bildes der Diagnose im Moment, das zu einem komplexen Therapieprozess führen kann.
- Wir lassen die Rhythmen der formativen Wirkkräfte in das therapeutische Feld einfließen, um sie als Ordnungskräfte erneut wirksam werden zu lassen.
- Praxisnah therapeutische Zugänge erfahren:
- Die Praxis setzt sich zusammen aus dem Arbeiten mit der Physiologie des Körpers auf den Ebenen des autonomen Nervensystems und der neuro-endokrinen Regulation. Sie führt zu einem Verständnis für Regulation und setzt differenzierte Impulse.
- Und aus einer körperzentrierten Selbsterfahrung mit speziellen Bewegung – und Atemübungen, Meditationen und körperzentrierte Aufstellungsarbeit.
- Über den Weg der Selbsterfahrung können tiefere Einsichten in Funktionskreisläufe und vor allem in das reziproke Zusammenspiel zwischen Körperfunktionen (Atem/Bewegungsmuster, Blockaden, Ursache-Ketten) und Lösungsmöglichkeiten erfahren, erkannt und verstanden werden.
Der nächste Kurs „Vertiefung“ findet vom 8.-11.7.2027 statt, der Aufbaukurs dann vom 9.-12.12.2027!
Edith Burjan-Lang D.O. arbeitet seit über 35 Jahren als Osteopathin in ihrem eigenen Zentrum in Österreich (Nähe Wien).
Von dem Grundgedanken „MIND-MATTER-MOTION come together“ (Dr. A. T. Still) geleitet ist ihre Arbeit geprägt von dem Erforschen nach therapeutischen Zugängen, die diese ursprüngliche Einheit erreichen können.
Über die Erfahrungen als Kinder-Osteopathin, wo sie immer im System Familie als zusätzliches wirksames Potenzial für Veränderung der Körperfunktionen im Kind ansetzt, ist das Feld des systemischen Ansatzes und der Epigenese in die Arbeit gerückt.
Die Embryologie als Ausdruck von Anlage und Entwicklung der Formation des Wunderwerks Körper und Menschen-Sein ist ein wesentlicher Teil im Behandeln.
Über diese Ebene führt für Edith Burjan-Lang in der Körperarbeit der Weg zum „MIND“, zum Wesen (den geistigen Aspekten) des Menschen und somit zu einem ebenso wirksamen Hebel für Veränderung, Neuausrichtung und ganzheitlicher Gesundung.
Sie unterrichtet seit 2014 biodynamische Osteopathie in Österreich (nähe Wien) und in Russland (St. Petersburg).
Sie wurde von Dr. J. Jealous D.O, dem Begründer des Curriculums der Biodynamischen Osteopathie, der Traditionellen Osteopathie ausgebildet und absolvierte in den USA die Mentoring-Ausbildung in seiner Fakultät 2011-2019.
Seither forscht sie geleitet von dem Prinzip „Tradition trifft Zukunft“ auf Basis der biodynamischen Prinzipien immer wieder nach neuen Wegen für ein Verständnis der Körperfunktionen und deren Potenzial für Gesundung.








