W.G. Sutherland D.O. – Sein Leben und seine vergessenen Techniken / Leipzig

Fachdozentin: Jane Elisa Stark MS D.O. M.P. (CAN)

Dieser Kurs stellt die historische Bedeutung und den klinischen Nutzen des Behandlungsansatzes von W.G. Sutherland vor.

Datum: 21.01.2023 – 24.01.2023
Ort: STILL ACADEMY Leipzig

Kosten: 690,00€

Kursbelegung:

SEMINARZEITEN

Samstag     9:00 – 18.30 Uhr
Sonntag      8:30 – 18:30 Uhr
Montag       8:30 – 18:30 Uhr
Dienstag     8:30 – ca. 15:00 Uhr

Bei allen Kursen ist das Mittagessen sowie Getränke und Obst/Kuchen mit inbegriffen.

W.G. Sutherland D.O. – Sein Leben und seine vergessenen Techniken – Das osteopathische Handwerkszeug des W.G. Sutherland

Wir freuen uns sehr, dass Jane Stark ihren so grundlegenden zur praktischen oasteopathischen Lebensleistung des W.G. Sutherland einmal mehr für die STILL ACADEMY gestaltet.
Es wird der einzige Sutherland-Kurs im Jahre 2023 im deutschsprachigen Raum sein.

Dieser Kurs stellt die historische Bedeutung und den klinischen Nutzen des Behandlungsansatzes von W.G. Sutherland vor.

Sutherland ist heute vor allem bekannt durch das von ihm maßgeblich entwickelte kraniale Konzept. Er selbst betrachtet diese Entwicklung als notwendige und selbstverständliche Entwicklung des ursprünglichen osteopathischen Konzepts von A.T. Still.

Nach Abschluss seiner eigenen Ausbildung an der American School of Osteopathy im Jahre 1900 blieb für ihn in 54 Jahren Lehre und Behandlung der ganzkörperliche osteopathische Behandlungsansatz lebendig. So wie er ihn von Still gelernt hatte.

In der Zeit der Entwicklung des für Sutherland so prägenden kranialen Ansatzes integrierte er diesen zunehmend in sein Gesamtkonzept.

Sutherlands Leben und Werk muss aus dem historischen Zusammenhang der Vereinigten Staaten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verstanden werden.

Dieser Kurs beschäftigt sich vor allem mit der Lebens und Arbeitszeit bis 1939. Dann wurde das bekannte Buch „The Cranial Bowl“ veröffentlicht und Sutherlands Weg wurde mehr als vorher von der kranialen Arbeit bestimmt.

1918, während der Grippe-Pandemie behandelte Sutherland, wie seinerzeit Still, die geschwächten und schwerkranken Menschen. Sutherlands Arbeitsweise dieser Zeit ist heute weitgehend unbekannt und wird in diesem Kurs vorgestellt, erläutert und nachvollziehbar erarbeitet.

Gerade in der aktuellen Zeit gewinnt dieses Wissen und diese praktische Möglichkeit besondere Bedeutung!

Die im Kurs erarbeiteten Techniken schließen vor allem die Techniken ein, die Sutherland selbst in seiner praktischen Arbeit vorrangig bedeutsam waren. Das heißt diejenigen Techniken, die er nutzte, um einen Organismus dahingehend zu unterstützen, auch mit schwierigen Bedingungen und schweren Krankheitsbildern bestmöglich umgehen zu können.

Erarbeitet werden Techniken für die Rippen, die Wirbelsäule, das Becken, das Diaphragma und für das Kranium. Hier sowohl für die Schädelbasis als auch für das Schädeldach und den Gesichtsschädel.

Inhalt der Tage:

  • Sutherlands Biographie, bebildert mit vielen nie oder selten gesehenen Photographien.
  • Patienten und die Probleme mit denen Sutherland sich konfrontiert sah.
  • Blick auf die große (Grippe) Pandemie-Zeit.
  • Sutherlands Denkweise und seine geistige Haltung in dieser Zeit.
  • Überblick über Sutherlands Konzept der „Vorrangigen Bedeutsamkeit“ von Läsionen und deren Auswirkung auf die Physiologie des Organismus.
  • Osteopathische Annäherungen werden demonstriert und erarbeitet:
    • Sutherlands Annäherung an und über die Rippen
    • an und über die Wirbelsäule
      • Kopfgelenke
      • Zervikalregion
      • BWS
      • Diaphragma
      • LWS
      • Becken / ISG
    • an und über das Kranium
      • Membranen/ venöse Sinus
      • Schädelbasis
      • Gesichtsschädel
      • das Drainagesystem
  • Die kraniale Annäherung nach W.G. Sutherland in Theorie und Praxis wird abschließend aus dem heute überschaubaren historischen Kontext kritisch betrachtet und erörtert.

Ein Skript zu den erarbeiteten Techniken steht zur Verfügung.